An dieser Stelle seien nur einige Stichworte in nicht wertender Reihenfolge dazu erwähnt, was positiv gestalteter Umgang mit Tieren bewirken bzw. fördern kann:
- Befriedigung des Bedürfnisses nach Zuwendung, Nähe und Angenommensein
- Befriedigung des Bedürfnisses nach Spaß und Spiel (Grundbedürfnis!)
- Förderung der «emotionalen und sozialen Intelligenz»
- Förderung der Selbstwahrnehmung (Stimme, Körper)
- Annehmen von Unterschieden, Fremdheiten
- Übung in der Formulierung von Gefühlen
- Förderung der Empathiebereitschaft
- Förderung von handlungsleitender Tierliebe, Übertragung dieser Anpassungsleitung auf Zusammensein mit Menschen (mein Bedürfnis hinter das des Tieres stellen)
- Förderung von Verantwortungsgefühl
- Förderung von Teambereitschaft, Kooperationswillen und Kooperationsfähigkeit
- Schulung in der Wahrnehmung
- von Körpersprache bei Mensch und Tier
- Förderung der Wahrnehmung auf allen Sinnesebenen
- Körpergefühl in Ruhe und Bewegung
- Schnelle und direkt erlebbare Kompetenzerfahrungen
- Erleben der eigenen «Wirksamkeit» – ich wirke ein und lenke die Situation
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- «Eu»-Stress statt «Dis»-Stress (Herausforderung statt Überforderung!)
- Anregung selbstmotivierten Lernens
- Annehmen einer Fördermaßnahme ohne Stigma («Therapie»), positive Effekte geschehen sozusagen im Spiel nebenbei
- Unterstützung der Kooperationsbereitschaft des Patienten: tiergestützte Begleitung motiviert zur Mitarbeit bei jeglicher Therapie und verbessert die Erfolgsaussichten